• Windenergieindustrie im Hinterthurgau: Nur bei striktem Schutz der Bevölkerung und der Natur- und Kulturlandschaft

Windenergieindustrie im Hinterthurgau: Nur bei striktem Schutz der Bevölkerung und der Natur- und Kulturlandschaft

28.02.2019

Auch in unserem Bezirk kam in diesen Wochen das Thema allfälliger Anlagen für Windenergieindustrie wieder auf. Erwähnt wurde der Hochwachtrücken bei Sirnach und das Gebiet bei Wuppenau.

Unsere Sektion hat sich als einzige im Thurgau mit dieser Frage im Jahre 2016 vertieft auseinandergesetzt und eine Vernehmlassung zum kantonalen Richtplan ausgearbeitet. Diese publizieren wir aus aktuellem Anlass erneut.

In Deutschland und anderen Ländern mit viel Industrieanlagen für Windenergie gilt ein Abstand der Propeller von 2000m zum bewohnten Gebiet als MINIMUM. Den Thurgauerinnen und Thurgauern soll ein Abstand von 350m zugemutet werden. Selbst ein Abstand von 1000m bringt –trotz aller romantischen Propaganda - noch beträchtliche, teilweise die Gesundheit schädigende Einflüsse für Mensch und Fauna. Bei Nichteinhaltung dieser Grenze werden wir uns als Verband gegen Menschenversuche dieser Art an unseren Mitgliedern wehren. Abgesehen davon ist selbstverständlich, dass eine Traumhaus im Umfeld einer Windindustrieturbine an Wert verliert, Wir sind künftig schon mit mehr Fluglärm beglückt. Uns reicht das. Wer sich vertiefen möchte, dem sei die damalige Vernehmlassung zur Lektüre empfohlen.