• Hauptversammlung 2019 - HEV Hinterthurgau überzeugt

Hauptversammlung 2019 - HEV Hinterthurgau überzeugt

12.04.2019

HEV Hinterthurgau überzeugt

 

Appenzeller Schauspieler Philipp Langenegger bezauberte das Publikum

 

Die Themen Eigenmietwert und Lärm prägten die Jahresversammlung der tüchtigen Sektion Hinterthurgau des Thurgauer Hauseigentümerverbands am Mittwochabend, 10. April 2019. Aufgrund des grossen Interesses fand sie wieder im Stadtsaal Wil statt.

 

Nach einem Grusswort von Stadtpräsidentin Hartmann begrüsste Präsident Matthias Erne über 520 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer zur 73. Hauptversammlung. Sie füllten den Wiler Stadtsaal bis auf den letzten Platz.

 

Eigenmietwert wankt endlich

Ständerätin Brigitte Häberli zeigte sich auch als Vizepräsidentin des HEV Schweiz sehr erfreut, dass man der Abschaffung des ungerechten Eigenmietwertes noch nie so nahe war wie jetzt. Ein Gesetzesentwurf ist in Vernehmlassung und man sei auf bestem Weg. Die Sektion Hinterthurgau hat dazu beigetragen, ihr wurde gedankt.

 

Auftritt aufgefrischt, Dienstleistungen erfolgreich

Gabriel Walzthöny, der dynamische Leiter der Geschäftsstelle Stellte die handverlesenen Gäste aus dem Appenzellerland vor. Die Geschäftsstelle dient den Mitgliedern als Anlaufstelle für Auskünfte, Schätzungen/Verkauf oder bei Steuerfragen. Weil die Mitglieder des HEV Hinterthurgau das Angebot so rege nutzen, wurde der Beratungsdienst mit weiteren Fachpersonen ausgebaut, betonte Rechtsanwalt Erne. Der Verband ist gut vernetzt und engagiert sich für die Mitglieder auf allen Ebenen. Dass dies anerkannt wird, zeigt sich darin, dass immer mehr Mitglieder die Anlässe besuchen. Der Auftritt wurde frischer durch Beizug einer jungen Fachfrau für Marketing. Im Aufbau sind regionale Vergünstigungen für Mitglieder, als lokale Ergänzung zu den nationalen des HEV Schweiz. Dies wird für weitere Attraktivität des erfolgreichen Verbandes sorgen.

 

Einsatz für weniger Lärm und Erhalt des Lebensraumes

Mit Freude wurden die Erfolge des Partnervereins Bürgerprotests «Fluglärm Hinterthurgau» erwähnt und dass in der Nacht die Lärmbelastung erstmals gesunken sei. Gut sei, dass jetzt eine Bundesrätin in der Anflugschneise Ost wohne, zumindest am Wochenende. Der Präsident betonte weiter, dass es für den HEV nicht hinnehmbar sei, wenn der Abstand von Windenergieanlagen mit ihren Lärmemissionen weniger als 1000m vom bewohnten Gebiet betragen solle. Er erwähnte den Austausch mit dem Verein Lebensqualität Braunau-Wuppenau. Es gehe um den Erhalt des Marktwertes von Liegenschaften in der Region und um den Landschaftsschutz.

 

Appenzeller Charme und Munteres aus Bern

Der aus Fernsehfilmen bestens bekannte Urnäscher Schauspieler Philipp Langenegger zog das Publikum mit seinen witzigen und denkwürdigen Dialogen in den Bann. Sein Auftritt hatte Stil und überzeugte alle Teilnehmer. Auch der erfolgreiche Regisseur und Produzent Thomas Rickenmann (Alpzyt, s’Bloch, z’Alp etc.) war vor Ort. Im Foyer stellte der Appenzeller Künstler Stefan Manser schöne Bauernmalereien aus. Mit seinem eigenen Stil ist er mit traditionellen Sujets erfolgreich.

Gabriel Walzthöny erwähnte, dass die bescheidene, ehrliche und bodenständige Art der Gäste hervorragend zu den Grundwerten vom HEV Hinterthurgau passt.

 

Aus dem Parlament berichtete Nationalrat Hansjörg Brunner FDP Heiteres und weniger Heiteres. Munter servierte er die Umstände, die er als nachgerutschter Neunationalrat in Bern angetroffen hat. Aus seiner Druckerei stammt die schöne Broschüre zur Hauptversammlung, die gut ankam.